Wer fürchtet sie nicht – Insektenstiche! Und die können ziemlich unangenehm sein. Die Haut rötet sich, schwillt an,  juckt, brennt oder schmerzt sogar. Bei einem Stich oder Biss gelangen über den Speichel Proteine in die Haut, die die Blutgerinnung verhindern.  Der Körper aktiviert Abwehrmechanismen, indem er das Hormon Histamin ausschüttet. Dieses löst als Nebeneffekt unangenehmen Juckreiz, Schwellungen oder Rötungen aus.

„Eine Wärmebehandlung mit elektronischen Stichheilern bringt häufig schnell Linderung“, weiß Apothekerin Gabi Holm. Sie empfiehlt batteriebetriebene Geräte, die eine keramische Kontaktfläche besitzen und einige Sekunden auf die Einstichstelle gehalten werden bis eine Temperatur von etwa 51 Grad erreicht ist. Aber auch Cremes und Gels mit Antihistaminika können dünn auf die geschwollene Stelle aufgetragen werden und lindern den Juckreiz. Präparate mit Kortison helfen bei stärkeren Schwellungen und Entzündungen.